14.Juli Nationalfeiertag in Frankreich 🇫🇷

Mein Kreuz war heute Morgen schon besser. Hektische Bewegungen vermeide ich aber. Nach dem Frühstück ( diesmal für lau, es war niemand da zum bezahlen und zum Schlüssel abgeben)

Die Strecke ging diesmal durchs Land nach Mesquer. Jetzt gab es keine Campingplätze mehr und die Häuser sahen zu 95% bewohnt aus. Nicht wie Ferienwohnungen sondern wie ständige Wohnsitze. Die kleinen Orte bereiten sich auf den Feiertag vor, überall Wimpel und Flaggen. Zur Pause haben wir uns dazugesetzt und einen Kaffee getrunken. Die Geschäfte hatten noch auf und jeder nutzte die Gelegenheit zum Einkaufen, Schwätzen und Kaffeetrinken😊 Wie aus dem Bilderbuch. Da die Strecke nur 38km lang war kamen wir recht früh am Ort an. Der kleine Jachthafen lag trocken. Auf dem Weg zu einer Landzunge kamen wir an Häusern vorbei die auf 2 Seiten Seeblick hatten, unbezahlbar. Nach ein paar Minuten gab es dann die große Pause mit traumhaften Ausblick.

fast wie gemalt


Nach der Pause parkten wir die Räder und gingen an den Strand⛱️ Die Sonnenschutzcreme Faktor 50 kam jetzt zum Einsatz. Ein bisschen Sonne tanken tut gut👍

Andreas bevorzugt Faktor 5000

Weil Leute im Wasser waren mussten wir natürlich auch mal rein. Es war dann doch frischer als es aussah: 19Grad 🥶 Was macht man nicht alles für die Fans?

Weiter ging’s zum Hotel mit einem überraschend großem Zimmer. Auf dem Flur wurden wir anhand meines T-Shirts vom Halbmarathon als Kölner erkannt😎

Nach dem Abendessen in einer kleinen Pizzeria sind wir dann nochmal an den Strand und haben den Sonnenuntergang beobachtet. Das Meer war ruhig, keine plärrende Disko, angenehme Temperatur, wolkenloser Himmel!!! Alles hat gepasst. Ein schöner Abend. Das die Spanier gewonnen haben kam noch dazu😊

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Ein neuer Tag in Saint-Jean-de-Monts

Diese Nacht war beschissen👎 Die Bongo Musik aus der Schinkenstrasse wummerte bis 3 Uhr morgens zu uns rüber. Dazu war das Bett derart schmal ( 150 cm ) das ich bei jeder Bewegung befürchtete den Andreas auf der anderen Seite aus dem Bett zu befördern. Beim Waschen und zusammenpacken standen wir uns ständig gegenseitig im Weg. Wie das bei einem Komfort Zimmer eben so ist😊

Unsere Aktion Waschbär hat bei der feuchten Witterung nicht zum erwünschten Erfolg geführt. Die gewaschenen Klamotten sind trotz einer Nacht auf der Leine immer noch nass. Selbst die Not-trocknung mit dem Fön war nicht erfolgreich.

Das Früstück hat uns dann wieder etwas versöhnt. Die ersten km ging es im Wald auf und ab. Einige Regentropfen gab es auch. Mein Vorderrad macht immer noch Geräusche☹️ Da es sich aber ohne Probleme dreht, Licht und Bremse funktionieren, habe ich beschlossen die Geräusche zu ignorieren.

Nach den Bergen kamen wir in eine Gegend mit vielen Kanälen. Auf einigen der dadurch abgetrennten Weiden grast eine besondere Art von Kühen. Die Einheimischen haben ihre eigene interessante Technik um die vielen Kanäle zu überwinden.

Interessante Wegweiser gibt es auch, wir wussten genau wo es langgeht😂

Zu unserer Überraschung gibt es auch Windräder, im Land der Atomkraftwerke.

Die kleinen Häfen an der Küste sind jetzt wegen Ebbe wie ausgestorben. Ab und zu gibt es Austern und/oder Muscheln direkt in den kleinen Häusern zu kaufen. Nichts für uns.

Der Fischfang hat hier eine ganz besondere Technik.

Wenn wieder mal Flut ist wird mit solchen Konstruktionen gefischt.

wir wissen nicht warum der so grimmig guckt?

Bevor der Regen einsetzte haben wir unser ****Hotel in Pornic erreicht. Diesmal haben wir Platz zum Bewegen, einen Balkon, eine elektrische Heizung, einen Kühlschrank und ein Bett das für 2 Personen reicht. Durch den heftigen Regen hat sich der Vorteil des Balkons leider relativiert. Unser typisches französisches Abendbrot aus Baguette, Käse, Schinken, Rosé und Bier haben wir dann auf der Couch gefuttert. Jetzt ist Zapfenstreich😴

Eine schöne Strecke nach Saint-Jean-de-Monts

Heute Morgen sind wir nochmal in die Stadt gefahren, genauer auf den Pier. Von dort hatten wir einen schönen Blick über den Strand und die Promenade. Nach den obligatorischen Bilder für die Fanns ging’s dann los Richtung Norden. Das Wetter war optimal: leichte Bewölkung und kein Regen.

Die Strecke war optimal. Zuerst ging es im Zick Zack durch die Wasserlandschaften. Wir wissen nicht ob darin Fische gezüchtet werden oder ob sie zur Salzgewinnung gebraucht werden. Auf mehreren Schildern wurde jedenfalls für Salz geworben.

Danach ging es immer am Meer entlang, das war vorher nicht immer so. Bei unserer Mittagspause hatten wir einen Logenplatz oberhalb des Strandes. Bei der herrschenden Ebbe sammelten groß und klein die Muscheln aus den verbliebenen Tümpeln.

Ob es reiner Sammeltrieb oder echte Essensbeschaffung war konnten wir nicht erkennen.

Auf der weiteren Strecke sahen wir dann diese Monstertrucks. Der Begriff Monster passt bei der Größe der Reifen😊

Direkt daneben standen die neuesten Kreationen der „nouvelle Cuisine“☹️ Natürlich Bargeldlos😊 Wir haben keinen Testkauf gemacht, wir haben schließlich etwas Niveau!!

An der Strecke gab es wieder jede Menge Campingplätze mit mobile Homes. Wohnwagen, Wohnmobile oder gar Zelte sind die Ausnahmen. Die meisten Campingplätze haben für die Kinder die tollsten Spielmöglichkeiten mit Wasserrutschen in allen Größen, Kletterparks, Schwimmbädern etc.

in der Größe gibt’s das bei uns nicht

Aus dem Hinterrad vom Andreas kamen plötzlich schleifende Geräusche. Nachdem der Ast entfernt war gab es immer noch Geräusche☹️ Der Ast hatte das Kunststoff-Röhrchen mit dem Kabel für das Rücklicht in Richtung Mantel verbogen. Es dauerte eine ganze Weile bis wir das wieder gerichtet hatten. Außer uns waren noch jede Menge Familien mit Kindern auf dem Rad unterwegs.

Bei der Einfahrt nach Saint-Jean-de-Monts begrüßte uns eine sehr langgestreckte Uferpromenade ( mindestens 4 km ) mit vielen Hotels und Parkplätze. Der Strand war riesig und nicht überfüllt. Es war ja auch Ebbe😊

wir habe die Pizza brüderlich geteilt, die Getränke auch

Nach dem Essen haben wir uns den Trubel auf der Rückseite unseres Hotels mal angesehen: Benidorm oder die Schinkenstrasse sehen bestimmt genauso aus☹️

Zum Abschluss kamen wir am Denkmal für die Nudisten vorbei die sich den Hintern in der Sonne verbrannt haben😅

Eine ganz easy Fahrradfahrt🚴🏻

Zum Frühstück wurden wir erst mal ordentlich enttäuscht: niemand da☹️ Die Bedienung hat im Garten erst mal in Ruhe ihre Zigarette ausgeraucht. Beim Obst, Obstsalat und Müsli haben wir die Finger weg gelassen. Es machte keinen guten Eindruck. Aus dem Rest haben wir uns noch ein Frühstück und einen Mittagssnack gebastelt.

Die Etappe sollte nur 43km lang sein also war keine Eile angesagt. Direkt vom Hotel sind wir zum Strand gefahren und haben das Meer bewundert. Eine Fotosession ergab sich automatisch.

Auf sehr gut ausgebauten Radwegen oder Radstrassen kamen wir flott voran. Vom Wind keine Spur. Durch den blauen Himmel gabs Sonne pur. Beim Eincremen der Hände hat Andreas etwas übertrieben und seine Hände eingecremt während er die Handschuhe noch anhatte; Sonnenschutzfaktor unendlich😅

die denken hier an alles!

Auf der Strecke überkam es Andreas mal wieder: ein E-Biker vor uns!! Als Andreas beschleunigte wurde er von einem Rennrad überholt🚴🏻. Das nötigte Andreas zu Höchstleistungen. Auf der leicht ansteigenden Straße hat er den Rennradfahrer abgefangen ( mit Gepäck! ) Laut Andreas hat der Rennradfahrer bei Tempo 30km/h aufgegeben👎 Um das Gesicht zu wahren hat Andreas dann die Strecke unauffällig verlassen. Aus sicherer Position konnte ich den ganzen Spaß von hinten beobachten😊

Als Andreas die Rennstrecke verließ hat er instinktiv eine Zufahrt zum Strand mit Kaffeebude angesteuert.

Nachdem Andreas mit dem Kaffee wieder zu Atem kam haben wir noch die ruhige Stimmung genossen. Und weiter ging’s auf der Route.

der eine oder andere meint ich sehe sexy aus😅

Dann war es soweit: mein Tacho sprang auf 16000 km um. Start war 08/2015

die haben uns mit ihren Augen verfolgt

Einige Gebiete werden anscheinend trockengelegt, die Siele bilden interessante Muster.

blau > Wasser

Die Tour führte durch diverse Orte an der Küste. In vielen Häusern waren die Fensterläden zu und der Rasen nicht gemäht. Nur in einer Handvoll Gärten oder Terassen herrschte Leben🤔 Wir hatten angenommen mit Ferienbeginn ( 7. Juli ) würde hier alles aus den Nähten platzen; nichts dergleichen.

Der Ort Les Sables-d’Olonne erinnert an Nizza oder Cannes, die Strände sind gut besucht und die Uferstraßen sind für PKW gesperrt. Wir haben unser komfortables Hotel gefunden, geduscht und unsere Rose, Bier und Erdnussvorräte aufgefrischt. Das Abendessen am Jachthafen gehört zu den besten unserer Tour👍

Dabei ist uns aufgefallen das die Kinder hier hochintelligent sind: selbst 3jährige sprechen schon französisch🤔