Ein Ruhetag in Saint Nazaire

Der Morgen begann mit heftigen Schmerzen im Kreuz😩 Gestern Abend gab es einen kleinen Vorgeschmack als ich mich von der Ruhepause erheben wollte. Das ging gar nicht schwungvoll, ganz im Gegenteil. Ich kam mir plötzlich sehr alt vor. In der Pizzeria konnte ich dann nur mit Mühe aufstehen. Das Gehen zum Hotel bereitete keine Schwierigkeiten. Von der Toilette aufzustehen war auch wieder eine Herausforderung. Andreas hat mir ein paar Rückenübungen für das Kreuz gegeben die ich auch tapfer gemacht habe🧘‍♂️

Aber heute Morgen war alles wieder da☹️ Beim Frühstück muss ich wie ein alter Mann ausgesehen haben. Alles jammern half nichts, um 10:30 war Termin zur Werftbesichtigung. Am Bunker bekamen wir gelbe Helme und einen Audioguide, und ab ging’s mit dem Bus zur Werft.

gleich verkaufen sie uns Heizdecken😂

Auf dem Werftgelände konnten wir die einzelnen Schritte vom Blech bis zum fertigen Kreuzfahrtschiff verfolgen. Es werden immer mehrere Schiffe parallel gebaut bzw. aus vorgefertigten Segmenten zusammengeschweißt. Leider herrschte Fotografierverbot. Am größten Schwimmdock Europas konnten wir 2 Schiffe aus nächster Nähe betrachten. Für uns interessant: die Schiffe waren nicht eingerüstet sondern alle Außenarbeiten werden mit fahrbaren Teleskoparbeitsbühnen erledigt👍

Zum Schluss kamen wir der MSC World America ganz nahe. Man kommt sich dann ganz klein vor.


MSC World America

Nach der Rückkehr von der Werft ging es in den alten U-Boot Bunker.


Ich bin müde, den fehlenden Text schreibe ich später.

Ruhetag💤 in Les Sables-d’Olonne

In der Nacht hat es so heftig geschüttet das wir den Regen durch die Lärmschutz-verglasung gehört haben. Laut Wetterbericht war das so richtig☹️ Nur die Intensität hat uns überrascht. Wir hatten uns gestern Abend schon überlegt den fälligen Ruhetag heute ( Dienstag 9.Juli ) einzulegen. Das Hotel hat mitgespielt, derselbe günstige Preis. Allerdings müssen wir das Zimmer wechseln, eine Tür weiter.

wir sind auf der richtigen Seite der Fensterscheibe 😊

Nach einem entspannten Mittagsschlaf gibts jetzt was zu Futtern. Die Reste vom Frühstück. Währenddessen ist aus dem Regen ein Tröpfeln geworden. Wir gehen mal vor die Tür zum shoppen.

Unsere Vorräte sind wieder aufgefüllt, jetzt geht’s in die Stadt. Am Pier haben wir den elektrischen Wasserbus genommen. Im Hafen liegen hunderte Segel- und Motorboote. Keine Ahnung wer die Boote wann benutzt, auf dem Meer waren höchsten 10 zu sehen. Viel totes Kapital☹️

Die Fischerboote sind vorhanden aber in der Minderzahl .

Nach kurzer Zeit waren wir auf der Promenade. So sollte es überall sein: für PKW gesperrt, 2 Spuren für Radfahrer und Fußgänger, daneben der Fußweg. Stilecht wie Touristen haben wir uns in der ersten Reihe ein Tässchen Kaffee gegönnt und den Leuten zugeschaut.

Danach runter zum Strand.

irgendwas lebt da unten😊

Das Wasser kam uns etwas frisch vor und schmecke salzig. Wir dachten gleich ans Calevornia; zuerst ist es frisch im Wasser, nach einigen Bahnen ist es angenehm. Und das Aussenbecken schmeckt genauso.

Da wir leider keine Badehosen dabeihatten blieb uns nur der Spaziergang in den auslaufenden Wellen.

Im laufe des Spaziergangs stieg die Flut an und diverse Burgen der Kinder wurden ein Raub der Wellen. Dafür schlug dann die Stunde der Surfer. Einige konnten es echt gut👍.

Auf dem Weg zurück mussten wir erst mal den Sand von den Füßen bekommen, eine Dusche haben wir nicht gefunden. Der Regen begann wieder zaghaft sodass wir uns für den Wasserbus entschieden um zurückzukehren. Im Zimmer haben wir uns ein leckeres Abendbrot aus Baguette, Käse, Schinken und Joghurt gebastelt. Zum runterspülen gab es einen Rosé.